Birnbaum in Tauchersreuth

Zur fruchtbaren Quelle in Beerbach (Nikolausquelle)

14.08.2011

Die Nachbarschaft hat wieder mitgemacht

Beim Grillen am Samstag den 06.08 sind wir wieder mal auf das Thema Radtouren gestoßen. Und die Tour nach Beerbach hatte ich sowieso schon im Kopf geplant. Jetzt hat sich der Sonntag als passender Termin gleich angeboten. Die Wettervorhersage am Samstagabend war nicht sehr positiv, aber am Sonntag Morgen hat sich das lokale Wetter viel besser gegeben als vorhergesagt. Ich hatte schon im Laufe der Woche mein Navi vorbereitet, aber als ich es eine halbe Stunde vorher eingeschaltet habe, war der Akku völlig entleert. Die Ladezeit war mit ca. 20 Minuten viel zu kurz, deshalb sind wir zunächst ohne GPS-Unterstützung gestartet. Mit dem Nabendynamo hatte ich später dann doch genug Ladung, um die geplante Abzweigung nach Kalchreuth zu finden. So ging es dann weiter über Tauchersreuth (mit dem schönsten Birnbaum in ganz Franken) zum Mittagessen nach Neunhof in die Brauereigaststätte Wiethaler.

Die Ursula und die Kerstin sind nach dem Essen noch zum Schloß gelaufen, haben aber nur eine Außenbesichtigung gemacht. Bei der Abfahrt hat sich dann gezeigt, dass das Hinterrad von Felix platt war. Uwe hat für den Rest des Tages alle halbe Stunde Luft nachgepumpt. Den Nachmittagskaffee gab es in der Gaststätte am Kreuzweiher. Eigentlich hatte der Harald noch durst auf ein Bier, hat dem Druck zur Weiterfahrt dann doch nachgegeben (zum Glück). Wir waren gerade mal eine halbe Stunde zu Hause, da ist auch schon das Gewitter mit heftigen Regen losgebrochen.

Im Kirchenführer von Beerbach kann man folgende Informationen nachlesen: „Im 13. Jahrhundert dürfte erstmals eine Kapelle in Beerbach bestanden haben. Der Sage nach stand sie östlich des heutigen Gotteshauses auf dem Kirchenberg in der Nähe der Nikolausquelle, deren Wasser als Tauf- und Weihwasser verwendet und als heilkräftig angesehen wurde. Diese erste Kapelle entstand im Zusammenhang mit der nehegelegenen Burg der Herren von Beerbach, die auch der Überlieferung nach als Stifter und Erbauer des ursprünglichen Gotteshauses gelten. Im Städtekrieg 1388 soll das Kirchlein zerstört worden sein. Wie die Sage berichtet, wollte man an gleicher Stelle einen Neubau errichten, doch die Engel trugen dreimal über Nacht das Baumaterial an den heutigen Platz, an dem erstmals 1422 in einer Urkunde Sigismunds eine Nikolauskapelle erwähnt wurde.“

Hoehenprofil Beerbach

Hoehenprofil Beerbach

Für mich war das wieder einmal ein wunderschöner Sonntag in sehr angenehmer Gesellschaft.

Die Gesamtstrecke ist ca. 46 km. Fahrzeit ca. 3:20 Stunden.

Die Strecke ab und bis Erlangen über Neunhof über Google Maps (kmz).

Die Strecke ab und bis Erlangen über Neunhof als gpx-Datei zum Herunterladen für’s Navi (getestet mit MagicMaps).